Förderzusage des Bundes – Erneut 13,2 Mio € für schnelles Internet

28.02.2020

Erfreuliche Nachrichten aus Berlin: Seit dieser Woche liegt die Förderzusage des Bundes vor, dass auch die Haushalte im Eifelkreis, dass auch die Haushalte des Eifelkreises, die außerhalb der Ortslagen liegen, angebunden werden sollen. Der Projektträger des Bundes hat bekanntgegeben, dass er für den Breitbandausbau im Eifelkreis weitere 13,2 Mio. Euro zur Verfügung stellen wird. Dies entspricht dem maximal möglichen Förderanteil von 60 Prozent. Die fehlenden 40 Prozent müssen vom Land und dem Eifelkreis aufgebracht werden.

In den vergangenen Förderrunden wurden bereits Fördermittel für die große Mehrzahl der Ortslagen bereitgestellt. Mit der neuerlichen Förderrunde sollen nun jene Gebiete erschlossen werden, die bislang noch nicht Teil eines Fördergebietes waren. Dazu zählen die Außenbereiche, die Ortsrandlagen und einzelne Höfe und Gebäudegruppen abseits der Gemeinden. Und davon gibt es im Eifelkreis Bitburg-Prüm eine ganze Menge. Der Eifeler Bundestagsabgeordnete Patrick Schnieder ist hochzufrieden und findet das bemerkenswert: „Der Bund hat zum erneuten Male Breitbandmittel in Millionenhöhe für den Eifelkreis zur Verfügung gestellt. Das Versprechen, den ländlichen Raum gezielt und massiv zu fördern, wird ohne Wenn und Aber eingelöst.“

Der Ausbau erfolgt im Rahmen des Breitbandförderprogramms des Bundes, das der Eifeler Bundestagsabgeordnete als verantwortlicher Berichterstatter im Jahr 2015 mit auf den Weg gebracht hat. Sämtliche Haushalte im Eifelkreis, die bei Beginn des Ausbaus im Sinne der NGA-Richtlinie als unterversorgt galten, werden nach Projektabschluss über Bandbreiten von mindestens 50 Mbit/s verfügen. Schnieder sieht darin die große Stärke des Bundesprogramms: „Nach Abschluss des Ausbaus sollte es keine unversorgten Haushalte im Eifelkreis mehr geben. Niemand bleibt auf der Strecke.“

Darüber hinaus wird von der Glasfaserinfrastruktur auch ein positiver Impuls für den Ausbau der Mobilfunkabdeckung ausgehen. Schnieder bekräftigt: „Glasfaser in der Fläche wird uns in die Lage versetzen, auch in bestehenden Funklöchern leistungsstarke Mobilfunkmasten zu errichten und die Versorgung aller bebauten Lagen und Verkehrswege spürbar zu beschleunigen.“

Der weitere Ablauf hängt von der rheinland-pfälzischen Landesregierung ab, die nun gebeten wird, ihren Förderanteil zu bestätigen. Schnieder erklärt: „Der Bund hat vorgelegt, jetzt ist das Land am Zug. Es ist entscheidend, dass die Zusage des Landes, sich an der Förderung zu beteiligen, zügig erfolgt und nicht Monate auf sich warten lässt.“